Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Beratung von Mandanten zu Fragen der Produkthaftung und Product Compliance.
Dazu zählen insbesondere die Umsetzung europäischer Vorgaben, die Erfüllung vor- und nachgelagerter Marktpflichten von Herstellern, Importeuren und Händlern von B2B- und B2C-Produkten sowie Maßnahmen zur Haftungsvermeidung.
Darüber hinaus unterstützt Matthäus Unternehmen bei der Erstellung von Produktrückruf- und Krisenmanagementplänen sowie den dazugehörigen Schulungen. Dadurch können sich Unternehmen bestmöglich darauf vorbereiten, Vorfälle zu vermeiden oder potenzielle Reputationsschäden zu begrenzen.
Zusätzlich berät Matthäus zu verschiedenen versicherungsrechtlichen Fragestellungen und verfügt über Erfahrung bei der Durchführung interner Untersuchungen. Neben seiner praktischen Tätigkeit ist er als zertifizierter Wirtschaftsmediator ausgebildet.
Vor seinem Eintritt bei Eversheds Sutherland war Matthäus in der Prozessführungspraxis einer internationalen Wirtschaftskanzlei in München tätig.
Matthäus wurde in der Ausgabe 2027 von Best Lawyers und dem Handelsblatt als „Best Lawyers: Ones to Watch in Germany“ im Bereich Litigation ausgezeichnet.
Publikationen
Matthäus Weinfurtners Erfahrung umfasst:
- Die Beratung von Herstellern und Händlern zu strategischen Compliance-Fragen im Zusammenhang mit dem sich stetig weiterentwickelnden europäischen Produktregulierungsrahmen, insbesondere zur Produktsicherheitsverordnung (GPSR), zur Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (PPWR) sowie zur Produkthaftungsrichtlinie (PLD)
- Die Beratung eines Herstellers von Baumaschinen bei der Umsetzung von Korrekturmaßnahmen, Produktrisikobewertungen, Kundenkommunikation und behördlichen Meldungen in mehreren Jurisdiktionen
- Die Vertretung eines britischen Herstellers im Zusammenhang mit einem multinationalen Rückruf von Staubbindungsprodukten in Europa, dem Nahen Osten und Asien, einschließlich der Entwicklung der Rückrufstrategie, behördlicher Meldungen und Kundenkommunikation
- Die Beratung von Mandanten bei komplexen grenzüberschreitenden Produktrückrufen für Verbraucher- und professionelle Produkte, insbesondere zu Risikobewertungen, Strategien für Korrekturmaßnahmen, behördlichen Meldungen, Safety-Gate-Business-Gateway-Meldungen sowie zur Zusammenarbeit mit Marktüberwachungsbehörden in ganz Europa
- Die Unterstützung eines weltweit tätigen Herstellers von Anhängerkupplungssystemen bei der Abwehr von Schadensersatzansprüchen in mehrfacher Millionenhöhe im Zusammenhang mit einem europaweiten OEM-Rückruf, einschließlich der Koordination mit Aufsichtsbehörden in verschiedenen Jurisdiktionen sowie der engen Abstimmung mit US-amerikanischen und deutschen Versicherern